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Mecklenburg-Schwerin
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Das (Teil-)Herzogtum Mecklenburg-Schwerin war Ăźber Jahrhunderte eine wesentliche Teilherrschaft im Besitz der HerzĂśge zu Mecklenburg (ab 1815 GroĂherzĂśge von Mecklenburg). Zugleich blieb Mecklenburg-Schwerin bis zum Ende der Monarchie Teil und administrative Einheit des mecklenburgischen Gesamtstaates.
Umgangssprachlich bezeichnete man zu verschiedenen Zeiten als Mecklenburg-Schwerin die Summe verschiedener Teilherrschaften unter der Regentschaft der gleichnamigen Linie des mecklenburgischen FĂźrstenhauses, zuletzt das 1701 formierte (Teil-)Herzogtum, ab 1815 (Teil-)GroĂherzogtum Mecklenburg-Schwerin, das 1918 als Freistaat Mecklenburg-Schwerin erstmals politische Selbständigkeit erlangte. 1934 erfolgte unter nationalsozialistischem Druck die Wiedervereinigung der beiden Freistaaten Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz zum Land Mecklenburg, das nach geringfĂźgigen Gebietsbereinigungen heute den grĂśĂeren Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern bildet.
Contents
⢠Geschichte
⢠Regenten
⢠Geschichte
⢠Regenten
⢠Politik
⢠Verwaltung
⢠Gliederung
⢠Geschichte
⢠Politik
⢠Siehe auch
⢠Trivia
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Herzogtum Mecklenburg-Schwerin (1477/1621â1701)
Geschichte
Die Bezeichnung Mecklenburg-Schwerin fĂźr eine der Hauptteilherrschaften innerhalb des mecklenburgischen Gesamtstaates reicht bis ins 15. Jahrhundert zurĂźck. Die Unterteilung Mecklenburgs in zwei Hauptlandesteile existierte zwar bereits mit einigen Unterbrechungen nach dem Tod Heinrichs des Dicken (â 1477) und abermals ab dem Jahr 1520 nach Abschluss des Neubrandenburger Hausvertrags, jedoch nur in Form einer Zuweisung von Ămtern zur alleinigen NutznieĂung des jeweiligen Regenten, während die Oberaufsicht Ăźber verschiedene Städte in beiden Landesteilen und auch alle gesamtstaatlichen Angelegenheiten gemeinsam wahrgenommen wurden. Im Ergebnis der Zweiten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung waren 1621 nach dem Fahrenholzer Teilungsvertrag durch Realteilung die (Teil-)HerzogtĂźmer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-GĂźstrow entstanden.
Die Aufteilung orientierte sich wenig an Herkunft und historischem Zusammenhang der Gebiete. Entscheidend war das Ziel, Territorien und EinkĂźnfte mĂśglichst gleichmäĂig aufzuteilen. Um dies zu bewirken, wurde beispielsweise das westlichste Amt Boizenburg wegen seines Elbzolls dem Landesteil GĂźstrow zugeteilt, weil Schwerin bereits den Elbzoll in DĂśmitz hatte. Adolf Friedrich I. erhielt im Ergebnis den Landesteil Mecklenburg-Schwerin, sein Bruder Johann Albrecht II. den Landesteil Mecklenburg-GĂźstrow. Gemeinsam blieben die Stadt Rostock mit WarnemĂźnde, die vier LandesklĂśster Dobbertin, Malchow, Ribnitz und das Kloster zum Heiligen Kreuz in Rostock.
Gemeinsam blieben auch das Hof- und Landgericht, das Konsistorium, der Landtag, die Grenzstreitigkeiten, die Kosten zum Reichskammergericht und andere.
Regenten
⢠1592â1628 Adolf Friedrich I.
⢠1628â1631 Albrecht VIII. (Wallenstein), regierte nach Absetzung Adolf Friedrichs I. durch Kaiser Ferdinand II.
⢠1631â1658 Adolf Friedrich I.
⢠1658â1692 Christian Ludwig I.
⢠1692â1701 Friedrich Wilhelm (I.)
Siehe auch
:
Stammliste des Hauses Mecklenburg
Siehe auch
:
Liste der mecklenburgischen Herrscher
Herzogtum/GroĂherzogtum Mecklenburg-Schwerin (1701/1815â1918)
Geschichte
Am Ende eines mehr als fĂźnfjährigen Thronfolgestreits der mecklenburgischen Dynastie wurde das (Teil-)Herzogtum Mecklenburg-Schwerin 1701 ein weiteres Mal neu formiert. GrĂźndungsurkunde fĂźr diese letzte politische und territoriale Struktur stellte ein Hausvertrag dar, der die Dritte mecklenburgische Hauptlandesteilung besiegelte und als Hamburger Vergleich in die Landesgeschichte einging. Während der Landesteil Mecklenburg-Strelitz durch diesen Vertrag vom 8. März 1701 neu formiert wurde, wurden groĂe Teile des frĂźheren Landesteils Mecklenburg-GĂźstrow dem frĂźheren Landesteil Mecklenburg-Schwerin beigelegt. Beide Territorien in Summe bezeichnete man fortan wiederum als Mecklenburg-Schwerin, obgleich die Gebietsstände im Vergleich zu frĂźheren Situation durchaus nicht deckungsgleich waren.
Im Inneren des neuen Landesteils waren die einzelnen Teilherrschaften in der Hand der regierenden Linie der Dynastie weiterhin von Bestand und verschmolzen nicht zu einem neuen Ganzen. Die Staatskalender von Mecklenburg-Schwerin bildeten diese fortbestehenden Territorialstrukturen innerhalb des Schwerinschen Landesteils noch lange ab.
Die 1701 getroffenen Festlegungen hatten mit geringfĂźgigen Veränderungen bis zum Ende der Monarchie Bestand. Unterbrochen wurde die Kontinuität lediglich durch eine kurze Zwischenphase von 1848 bis 1850, in welcher der Landesteil Mecklenburg-Schwerin den ersten Schritt zu einem modernen Verfassungsstaat mit konstitutioneller Monarchie vollzog und damit schlieĂlich scheiterte.
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Hauptartikel
:
Geschichte Mecklenburgs
und
Verwaltungsgeschichte Mecklenburgs
Regenten
Titel: Herzog zu Mecklenburg (ab 1815: GroĂherzog von Mecklenburg), FĂźrst zu Wenden, Schwerin und Ratzeburg, auch Graf zu Schwerin, der Lande Rostock und Stargard Herr.
⢠1701â1713: Friedrich Wilhelm (I.)
⢠1713â1747: Karl Leopold, 1728 zugunsten seines Bruders Christian Ludwig II. entmachtet
⢠1728â1747: Christian Ludwig II., infolge der Reichsexekution gegen seinen Bruder ab 1728 Landesadministrator, 1733 Kaiserlicher Kommissarius
⢠1747â1756: Christian Ludwig II., seit dem Tod des Bruders Karl Leopold auch de jure Regent
⢠1756â1785: Friedrich (der Fromme)
⢠1785â1837: Friedrich Franz I., ab 1815 GroĂherzog
⢠1837â1842: Paul Friedrich
⢠1842â1883: Friedrich Franz II.
⢠1883â1897: Friedrich Franz III.
⢠1897â1918: Friedrich Franz IV., bis 1901 unter Vormundschaft
Siehe auch
:
Stammliste des Hauses Mecklenburg
Siehe auch
:
Liste der mecklenburgischen Herrscher
Politik
Der Hamburger Vergleich vom 8. März 1701 hatte zwar versucht, den Regenten beider mecklenburgischer Landesteile eine Friedenspflicht, die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten des jeweils anderen Landesteils und einvernehmliches Handeln in allen auĂenpolitischen Fragen zu verordnen. Die Praxis sah jedoch anders aus. Besonders in den ersten Jahrzehnten der Koexistenz verstieĂen die Landesherren gegen die Abmachungen. Die 1701 definierte politische Vorrangstellung der (GroĂ-)HerzĂśge aus Mecklenburg-Schwerin gab wiederholt Anlass zu Differenzen. Unklare Rechtszustände, gepaart mit politischem Kräftemessen zwischen Landesherrn und vereinten Landständen um Machtpositionen im mecklenburgischen Gesamtstaat fĂźhrten Mecklenburg 1752/53 ein weiteres Mal an den Rand eines Bruderkriegs. Erst der âLandesgrundgesetzliche Erbvergleichâ von 1755, gleichsam fast eine Kapitulationserklärung der Landesherrschaft, bewirkte eine Beruhigung der Situation und lieferte die Basis fĂźr das eher friedliche Nebeneinander beider Landesteile bis zum Sturz der mecklenburgischen Monarchie 1918.
Verfassung, Landtag:
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Hauptartikel
:
Geschichte Mecklenburgs
und
Verwaltungsgeschichte Mecklenburgs
Als nur beschränkt autonomer Teil des Gesamtstaates Mecklenburg besaĂ Mecklenburg-Schwerin kein eigenes Parlament. Der ständische Landtag in Mecklenburg war eine gemeinsame Einrichtung und als hĂśchste politische Instanz gleichermaĂen fĂźr beide Landesteile von Mecklenburg zuständig.
Der ordentliche Landtag des mecklenburgischen Gesamtstaates trat einmal im Jahr abwechselnd in Sternberg (fĂźr das alte Herzogtum Schwerin) und Malchin (fĂźr das alte Herzogtum Mecklenburg-GĂźstrow) zusammen. Zur Entscheidungsfindung war es jedoch Ăźblich, dass die Ritter- und Landschaft von Mecklenburg-Schwerin unabhängig davon eigene vorbereitende Versammlungen, Konvente genannt, abhielt, die jedoch keine politischen Befugnisse besaĂen und nur der Repräsentation und Meinungsbildung dienten.
Ein modernes, aus gewählten Mitgliedern bestehendes Parlament, hat es zu Zeiten der Monarchie in Mecklenburg nur in einer kurzen Zwischenphase im Zuge der Revolution 1848/49 gegeben. Nachdem sich der Landesteil Mecklenburg-Strelitz aus dem demokratischen Erneuerungsprozess verabschiedet hatte, wurde 1849 das Staatsgrundgesetz fĂźr Mecklenburg-Schwerin verkĂźndet, mit dem eine konstitutionelle Monarchie mit einem Zweikammernparlament auf den Weg gebracht werden sollte. Nach dem Scheitern der Revolution wurde auf Betreiben von Mecklenburg-Strelitz und auf Druck PreuĂens mit dem Freienwalder Schiedsspruch 1850 der alte Rechtszustand wiederhergestellt.
Am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gab es Bestrebungen der GroĂherzĂśge und ihrer Staatsminister, dem Land eine moderne Verfassung zu verordnen. Alle derartigen Versuche scheiterten regelmäĂig am Widerstand der Stände.
FĂźr den im November 1918 einzuberufenden Landtag hatte GroĂherzog Friedrich Franz IV. mit seinem Staatsminister Adolf Langfeld die VerkĂźndung einer neuen Verfassung vorbereitet. Rechtsgrundlage der EinfĂźhrung sollte das mittelalterliche Recht des Landesherrn sein, in Notsituationen Gesetze aus eigener Hand zu erlassen. Durch das Aussterben der Linie Mecklenburg-Strelitz im thronfolgefähigen Mannesstamm wenige Monate zuvor war die Situation dafĂźr gĂźnstig. Die Novemberrevolution beseitigte auch in Mecklenburg die Monarchie und machte diese Pläne ĂźberflĂźssig.
Verwaltung
Eine moderne Verwaltungsgliederung, wie sie z. B. in PreuĂen nach den Freiheitskriegen eingefĂźhrt wurde, hat es in den mecklenburgischen (GroĂ-)HerzogtĂźmern nie gegeben.
Regierung
Als Folge der 1848er Revolution entstanden in Mecklenburg-Schwerin neue BehĂśrdenstrukturen der Landesverwaltung. Seit 15. Oktober 1849 bestand als groĂherzogliche Regierung ein (Gesamt-)Ministerium mit Sitz in Schwerin, das ab 1853 als Staats-Ministerium bezeichnet wurde. Es bestanden vier Ministerien:cite-ref-1[1]
1. Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten (AuĂenministerium)
2. Ministerium des Innern (Innenministerium)
3. Ministerium der Finanzen (Finanzministerium)
4. Ministerium fĂźr die Justiz (Justizministerium)
Den Ministerien standen als Einzelleiter Staatsminister (Nr. 1., 2.) bzw. Staatsräte (Nr. 3., 4.) vor. Den Vorsitz im Gesamtministerium fĂźhrte ein Staatsminister (einem Ministerpräsidenten vergleichbar), der als Fachministerien in Personalunion Ăźblicherweise das AuĂen- und das Innenministerium leitete.
Als oberste KirchenbehĂśrden von Mecklenburg-Schwerin trat 1848 der Oberkirchenrat an die Stelle des Konsistoriums mit Sitz in Schwerin. Der Oberkirchenrat stand unter der Oberaufsicht des Justizministeriums, Abteilung fĂźr die geistlichen Angelegenheiten, und war dem Landesherrn in seiner Eigenschaft als Oberbischof unmittelbar unterstellt.
Nicht zum Staatsministerium gehĂśrte der so genannte Hof-Etat bzw. das Ministerium des GroĂherzoglichen Hauses, das alle Aufgaben des Hof-Staats- und Marschall-Amtes wahrnahm und nicht Teil der Regierung war.
Geheimerratspräsidenten, (Staats-)Minister
Amtsbezeichnung(en): bis 1837 Geheimerratspräsident und (erster) Minister; 1837â1840: erster Minister; ab 1850: Präsident des (Gesamt-)Staatsministeriumscite-ref-2[2]
⢠1771â1783: Carl Friedrich Graf von Bassewitz (1720â1783)
⢠1784â1800: Stephan Werner von Dewitz (1726â1800)cite-ref-3[3]
⢠1800â1808: Bernhard Friedrich Graf von Bassewitz (1756â1816)cite-ref-4[4]
⢠1808â1836: August Georg von Brandenstein (1755â1836)
⢠1836â1837: Leopold Hartwig von Plessen (1769â1837)
⢠1837â1840: Christian Friedrich KrĂźger (1753â1840), 1. Staatsminister
⢠1840â1850: Ludwig von LĂźtzow (1793â1872)
⢠1850â1858: Hans Adolf Carl Graf von BĂźlow (1807â1869)
⢠1858â1869: Jasper von Oertzen (1801â1874)
⢠1869â1885: Henning Graf von Bassewitz (1814â1885)
⢠1886â1901: Alexander von BĂźlow (1829â1901)
⢠1901â1914: Carl Graf von Bassewitz-Levetzow (1855â1921)
⢠1914â1918: Adolf Langfeld (1854â1939)
Gliederung
Wie der mecklenburgische Gesamtstaat gliederte sich auch Mecklenburg-Schwerin nach Besitzstrukturen in
⢠Domanium (Grundbesitz der Landesherren)
⢠Ritterschaft (Grundbesitz in der Regel adeliger Familien)
⢠Landschaft (Grundbesitz der Städte)
Dazu kamen noch die drei LandesklĂśster Dobbertin, Malchow und Ribnitz mit jeweils ausgedehntem Grundbesitz, die allesamt in Mecklenburg-Schwerin lagen. Seit der Reformation dienten sie als Damenstifte der Ritter- und Landschaft zur Versorgung unverheirateter TĂśchter des einheimischen Adels.
Alle diese Besitzstrukturen brachten eigene Verwaltungsstrukturen hervor: domaniale und ritterschaftliche und Klosterämter. Unter den Städten besaĂ die Seestadt Rostock einen Sonderstatus. Wismar als zweite Seestadt in Mecklenburg-Schwerin, kehrte erst ab 1803 aus schwedischer Verwaltung in den mecklenburgischen Landesverband zurĂźck. Von den drei altmecklenburgischen Vorderstädten lagen zwei in Mecklenburg-Schwerin (GĂźstrow, Parchim). Sie hatten Vertretungsfunktionen fĂźr alle landtagsfähigen Landstädte im mecklenburgischen Staat und besaĂen besondere Vorrangstellung.
Städte
Hauptstadt:
⢠Schwerin
Seestädte:
⢠Rostock
⢠Wismar
Vorderstädte:
⢠Parchim (Mecklenburgischer Kreis)
⢠Gßstrow (Wendischer Kreis)
Ritterschaftliche Kreise
Bis 1918 bestanden in Mecklenburg-Schwerin zwei der drei ritterschaftlichen Kreise des mecklenburgischen Gesamtstaates. Der Kreis Wenden (oder der wendische Kreis) bestand aus den ritterschaftlichen Gebieten in den Ăźbernommenen Teilen Mecklenburg-GĂźstrows und der mecklenburgische Kreis bildete sich aus den ritterschaftlichen Gebieten im Ăźbrigen Teil Mecklenburg-Schwerins.
Ămter
(DA = Domanialamt; RA = Ritterschaftliches Amt; KA = Klosteramt)
1. Amt Boizenburg (DA)
2. Amt Boizenburg (RA)
3. Amt Bukow (RA)
4. Amt Bukow (in Neubukow) (DA)
5. Amt BĂźtzow-RĂźhn (DA)
6. Amt Crivitz (DA)
7. Amt Crivitz (RA)
8. Amt Dargun-Gnoien-Neukalen (DA)
9. Amt Dobbertin (KA)
10. Amt Doberan (DA)
11. Amt DĂśmitz (DA)
12. Amt Gadebusch (RA)
13. Amt Gadebusch-Rehna (DA)
14. Amt Gnoien (RA)
15. Amt Goldberg (RA)
16. Amt Grabow (RA)
17. Amt Grabow-Eldena (DA)
18. Amt GrevesmĂźhlen (RA)
19. Amt GrevesmĂźhlen-PlĂźschow (DA)
20. Amt GĂźstrow (RA)
21. Amt GĂźstrow-Rossewitz (DA)
22. Amt Hagenow-Toddin-Bakendorf-LĂźbtheen (DA)
23. Amt Ivenack (RA)
24. Amt LĂźbz (RA)
25. Amt LĂźbz-Marnitz (DA)
26. Amt Malchow (KA)
27. Amt Mecklenburg (RA)
28. Amt Neukalen (RA)
29. Amt Neustadt (DA)
30. Amt Neustadt (RA)
31. Amt Plau (RA)
32. Amt Ribnitz (DA)
33. Amt Ribnitz (KA)
34. Amt Ribnitz (RA)
35. Amt Schwaan (DA)
36. Amt Schwaan (RA)
37. Amt Schwerin (RA)
38. Amt Stavenhagen (DA)
39. Amt Stavenhagen (RA)
40. Amt Sternberg (RA)
41. Amt Toitenwinkel zu Rostock (DA)
42. Amt und Stiftsamt Schwerin (DA)
43. Amt Warin-Neukloster-Sternberg-Tempzin (DA)
44. Amt Wismar-Poel-Mecklenburg-Redentin (DA)
45. Amt Wittenburg (RA)
46. Amt Wittenburg-WalsmĂźhlen-Zarrentin (DA)
47. Amt Wredenhagen (RA)
48. Amt Wredenhagen (in RĂśbel) (DA)
Verwaltungsgliederung mit Einwohner 1871cite-ref-5[5]
| Stadt | Einwohner 1871 |
|---|---|
| Boizenburg | 3.883 |
| BrĂźel | 2.012 |
| BĂźtzow | 4.682 |
| Crivitz | 3.068 |
| DĂśmitz | 2.663 |
| Gadebusch | 2.500 |
| Gnoien | 3.408 |
| Goldberg | 2.938 |
| Grabow | 4.947 |
| GrevesmĂźhlen | 4.218 |
| GĂźstrow | 10.753 |
| Hagenow | 3.859 |
| Krakow | 2.119 |
| KrĂśpelin | 2.327 |
| Laage i. Mecklenburg | 2.075 |
| LĂźbz | 2.546 |
| Malchin | 5.181 |
| Malchow | 3.324 |
| Marlow | 2.058 |
| Neubukow | 1.821 |
| Neukalen | 2.455 |
| Neustadt i. Mecklenburg | 1.665 |
| Parchim | 10.019 |
| Penzlin | 2.683 |
| Plau | 4.336 |
| Rehna | 2.480 |
| Ribnitz | 4.525 |
| RĂśbel/MĂźritz | 3.774 |
| Rostock | 37.934 |
| Schwaan | 3.377 |
| Schwerin | 26.934 |
| Stavenhagen | 2.497 |
| Sternberg | 2.726 |
| SĂźlze | 2.492 |
| Tessin | 2.794 |
| Teterow | 5.279 |
| Waren/MĂźritz | 6.201 |
| Warin | 1.773 |
| Wismar | 15.073 |
| Wittenburg | 3.513 |
| Domanialamt (ggf. Sitz) | Einwohner 1871 |
| Bakendorf | 1.033 |
| Boizenburg | 6.125 |
| BĂźtzow-RĂźhn | 4.675 |
| Bukow (in Neubukow ) | 4.880 |
| Crivitz | 6.867 |
| Dargun | 6.425 |
| Doberan | 13.587 |
| DĂśmitz | 8.388 |
| Eldena | 2.292 |
| Gadebusch | 2.881 |
| Gnoien | 735 |
| Goldberg | 4.155 |
| Grabow | 14.749 |
| GrevesmĂźhlen | 6.495 |
| GĂźstrow | 8.550 |
| Hagenow | 9.883 |
| LĂźbtheen | 4.716 |
| LĂźbz | 7.978 |
| Marnitz | 2.280 |
| Mecklenburg | 3.086 |
| Neukalen | 879 |
| Neukloster | 4.175 |
| Neustadt (Mecklenburg) | 10.079 |
| Plau | 2.104 |
| Vogtei PlĂźschow | 795 |
| Redentin | 2.619 |
| Rehna | 2.318 |
| Ribnitz | 7.503 |
| Rossewitz | 1.272 |
| Schwaan | 5.314 |
| Schwerin | 12.051 |
| Stiftsamt Schwerin | 2.812 |
| Stavenhagen | 4.483 |
| Sternberg | 2.347 |
| SĂźlze | 983 |
| Tempzin | 1.578 |
| Toddin | 1.285 |
| Toitenwinkel zu Rostock | 4.308 |
| WalsmĂźhlen | 1.349 |
| Warin | 1.150 |
| Wismar-Poel in ( Wismar ) | 1.994 |
| Wittenburg | 3.130 |
| Wredenhagen (in RĂśbel ) | 2.548 |
| Zarrentin | 3.325 |
| Ritterschaftliches Amt | Einwohner 1871 |
| Boizenburg | 1.756 |
| Bukow | 8.436 |
| Crivitz | 4.646 |
| Gadebusch | 4.326 |
| Gnoien | 7.653 |
| Goldberg | 2.419 |
| Grabow | 2.203 |
| GrevesmĂźhlen | 13.888 |
| GĂźstrow | 13.562 |
| Schloss Ivenack, Amt Ivenack | 1.880 |
| LĂźbz | 7.713 |
| Mecklenburg | 5.613 |
| Neukalen | 3.402 |
| Neustadt (Mecklenburg) | 5.227 |
| Plau | 1.322 |
| Ribnitz | 5.179 |
| Schwaan | 1.073 |
| Schwerin | 6.603 |
| Stavenhagen | 18.837 |
| Sternberg | 2.319 |
| Wittenburg | 9.805 |
| Wredenhagen | 5.915 |
| Klosteramt | Einwohner 1871 |
| Dobbertin | 5.305 |
| Malchow | 2.713 |
| Ribnitz | 808 |
| Kloster zum Heiligen Kreuz | |
Freistaat Mecklenburg-Schwerin (1919â1933)
Geschichte
â
Hauptartikel
:
Geschichte Mecklenburgs
Politik
Landtag
Der Landtag des Freistaates Mecklenburg-Schwerin hatte seinen Sitz in Schwerin. Die erste Sitzung der Verfassunggebenden Versammlung fand am 21. Februar 1919 statt. Der Landtag konstituierte sich nach der Wahl im Juni 1920. Die Legislaturperiode dauerte drei Jahre. Es galt ein Verhältniswahlrecht, allerdings mit geschlossenen Listen. Die Rechenverfahren wurden mit dem DâHondt-Verfahren durchgefĂźhrt. Insgesamt gab es nur einen Wahlkreis, der den gesamten Freistaat umfasste.
Regierung
Das Mecklenburgisch-Schwerinische Staatsministerium bestand aus dem Ministerpräsidenten und den Ministerien fĂźr ĂuĂeres, fĂźr Inneres, fĂźr Finanzen, fĂźr Justiz, fĂźr Unterricht, Kunst, Geistliche und Medizinalangelegenheiten und fĂźr Landwirtschaft, Domänen und Forsten. In der Regel Ăźbernahm der Ministerpräsident zugleich das AuĂenministerium und ein weiteres Fachministerium. Das Kabinett bestand dann aus dem Ministerpräsidenten und drei Ministern. Oft leitete ein Minister auch zwei Ministerien, so dass die Regierung aus dem Ministerpräsidenten und nur noch zwei Ministern bestand. In der nationalsozialistischen Zeit wurde das Kabinett weiter verkleinert (Ministerpräsident und ein Staatsminister).
Staatsminister, Ministerpräsidenten:
⢠1918â1920: Hugo Wendorff, DDP
⢠1920â1921: Hermann Reincke-Bloch, DVP
⢠1921â1924: Johannes Stelling, SPD
⢠1924â1926: Joachim Freiherr von Brandenstein, DNVP
⢠1926â1929: Paul SchrĂśder, SPD
⢠1929â1932: Karl Eschenburg, DNVP
⢠1932â1933: Walter Granzow, NSDAP
⢠1933: Hans Egon Engell, NSDAP
Verwaltungsgliederung
Stadtbezirke:
1. GĂźstrow
2. Rostock
3. Schwerin
4. Wismar
Ămter:
1. Boizenburg
2. BĂźtzow
3. Dargun
4. Doberan
5. Grabow
7. GĂźstrow
8. Hagenow
9. LĂźbz
10. Ludwigslust
11. Malchin
12. Neustadt
13. Parchim
14. RĂśbel
15. Rostock
16. Schwerin
17. Stavenhagen
18. Warin
19. Waren
20. Amt Wismar
Siehe auch
Trivia
Thomas Manns Roman KĂśnigliche Hoheit spielt, ohne dies zu nennen, im â dichterisch selbstverständlich âbearbeitetenâ â GroĂherzogtum Mecklenburg-Schwerin.
Literatur
⢠Helge Bei der Wieden: GrundriĂ zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815â1945. Reihe B: Mitteldeutschland. Band 13: Mecklenburg. Marburg 1976, ISBN 3-87969-128-2.
Weblinks
Wikisource: Mecklenburg
â Quellen und Volltexte
Commons
: Mecklenburg-Schwerin
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Mecklenburg-Schwerin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Literatur ßber Mecklenburg-Schwerin (1701-1933) in der Landesbibliographie MV
⢠Historische Karte Mecklenburgs 1905
⢠Das GroĂherzogtum Mecklenburg-Schwerin 1815â1918
⢠GroĂherzogtum Mecklenburg-Schwerin (Gemeinden 1910)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Bezeichnungen nach Staatskalender Mecklenburg-Schwerin 1896.
cite-note-22. â Helge bei der Wieden: GrundriĂ zur deutschen Verwaltungsgeschichte. Bd. 13: Mecklenburg. Marburg 1976, S. 57â59.
cite-note-33. â 1769â1784 Geheimerratspräsident von Mecklenburg-Strelitz
cite-note-44. â Sohn des vg. Carl Friedrich
cite-note-55. â FuĂnote: Volkszählung 1871